Wir brauchen keinen Defibrillator – ein Trugschluss der tödliche Folgen haben kann

Allein  in Deutschland sterben jährlich etwa 100.000 Menschen am plötzlichen Herztod. Damit handelt es sich um eine der häufigsten Todesursachen. Dennoch geht die Mehrheit der Bevölkerung davon aus: Mich kann es nicht treffen – falsch, denn der plötzliche Herztod kommt unerwartet, kann jederzeit eintreten und jeden treffen.

Auslöser und Ursachen

In 90% der Fälle ist eine sogenannte ventrikuläre Tachikardie, im Volksmund bekannt als Herzrasen, der Auslöser. Die Ursachen sind jedoch weitreichender. Neben Erbanlage und Herzkrankheiten sind vor allem das so genannte tödliche Quartett bzw. Wohlstandssyndrom Übergewicht, Zucker, Cholesterin und Bluthochdruck Risikofaktoren, vom Rauchen ganz zu schweigen. Das der plötzliche Herztod durch viele verschiedene Einflüsse bedingt ist, macht ihn so gefährlich und unberechenbar.

Auch Sportler sind betroffen

Selbst vor Sportlern macht er nicht halt, wie der Fall des Profifußballers Abdelhak Nouri von Ajax Amsterdam zeigt. Wie die Sportärztezeitung berichtet, erlitt Nouri im Alter von 20 Jahren einen Herzstillstand. Leider war auch in diesem Fall wie so häufig der lebensrettende Defibrillator nicht vor Ort. Unnötige Zeit bis zum eintreffen der Rettungskräfte wurde vergeudet, so dass Nouri bleibende Hirnschäden davon trug.

Rettung durch Defibrillator

Das es auch anders geht zeigt der Fall des herzkranken belgischen Fußballers Anthony van Loo.

Nach bekanntwerden seiner Erkrankung wurde ihm der überlebenswichtige Defibrillator implantiert. Als er während eines Spiels seiner Mannschaft auf dem Spielfeld zusammenbrach, wurde er dank des lebensrettenden Schocks seines Defibrillators innerhalb von Sekunden ins Leben zurück geholt. Sogar seine Karriere als Profisportler konnte er  fortsetzen.

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2019-02-12T14:22:58+02:00