Kunden fragen, wir antworten – Worin unterscheiden sich Voll- und Halbautomaten?

Der externe automatisierte Defibrillator

Bei einem automatisierten externen Defibrillator (kurz AED) handelt es sich um ein medizinisches Gerät, welches bestimmte Herzrhythmusstörungen mittels Abgabe von Stromstößen behandeln kann. Zudem sind AEDs s so konzipiert, dass auch Laienhelfern diese einfach bedienen können.

Die gängigen Geräte leiten dabei den Helfer per Sprachansage durch den Prozess der Reanimation. Der Defi gibt Hilfestellung was die Herz-Lungen-Wiederbelebung betrifft und misst mittels der angebrachten Elektroden, ob ein Patient defibrilliert werden muss.

Halbautomautomat und Vollautomat

Angenommen der Patient muss Defibrilliert werden.

Der sogenannte Halbautomat weist den Helfer nun an einen Schock abzugeben. Demzufolge muss der Ersthelfer aktiv den Knopf zur Schockabgabe betätigen.

Im Gegensatz dazu führt der Vollautomat den Schock unter ständiger Überwachung der Schockvoraussetzungen automatisch aus. Die Helfer werden per Sprachansage aufgefordert vom Patienten zurück zu treten und ein Warnsignal ertönt.

Was ist besser?

Eine Einteilung in besser oder schlechter kann in diesem Fall nicht gemacht werden. Die Modelle sind unterschiedlich.

Es gilt jedoch zu bedenken, dass sich der Laienhelfer in einer Ausnahmesituation befindet. Die Angst etwas falsch zumachen groß ist. Folglich ist auch die Hemmschwelle den Schock manuell auszulösen groß. Durch Zweifel bei der Ausführung verstreicht überlebenswichtige Zeit, wie eine belgische Studie belegt https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15629554 . Aus diesem Grund wird von vielen Anwendern der Vollautomat bevorzugt.

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2019-02-19T13:31:17+02:00